DOGS & KIDS - Sicherheit für Kind und Hund

Sicherheit für Kind und Hund - Umgangsregeln

Um harmonisch und stressfrei mit Kind und Hund zusammenleben zu können, ist ein fachkundiges Wissen über den Hund und seine Art zu kommunizieren von grundlegender Bedeutung. Wenn man eine fremde Sprache lernen möchte, so kommt man nicht umhin, sich dem Studium von Vokabeln zu widmen. Unsere Hunde sprechen eine Art Fremdsprache und stammen aus einer fremden Kultur. Wenn wir bereit sind uns mit der Sprache der Hunde zu beschäftigen und uns mit den hündischen Signalen auseinandersetzen, dann ist ein großer Schritt getan den Hund zu verstehen und Verständigungsschwierigkeiten zu vermeiden. Auch Kinder können die „Hundesprache“ lernen und es ist wichtig sie damit vertraut zu machen.

Das sollten Eltern beachten:

  1. Vermitteln Sie ihrem Kind einen respektvollen Umgang mit dem Hund- gegenseitiger Respekt und Achtung ist die Basis für ein vertrauensvolles Miteinander.
  2. Erklären Sie ihrem Kind altersgemäß die körpersprachlichen Signale des Hundes – kann man die Signale des Hundes lesen, so können häufig Missverständnisse und gefährliche Situationen vermieden werden.
  3. Achten Sie darauf, dass ihr Kind dem Hund nicht starr in die Augen schaut, ihn feste umarmt oder umklammert, das könnte der Hund als Bedrohung auffassen und aggressives Verhalten zeigen.
  4. Bringen Sie ihrem Kind bei, einen fremden Hund nicht ungefragt zu streicheln. Gibt der Besitzer sein OK, dann ist es ideal, den Hund anzusprechen und zu warten ob der Hund selber Kontakt aufnehmen möchte oder nicht. Hunde mögen es oft nicht, wenn man sie „von oben“ auf dem Kopf streichelt.
  5. Lassen Sie Kind und Hund nie unbeaufsichtigt!
  6. Jeder Hund benötigt einen Rückzugsort (Decke, Hundebox), der für das Kind tabu ist.
  7. Lassen die den Hund nicht im Kinderbett beim Säugling oder Kleinkind schlafen.
  8. Achten Sie darauf, dass ihr Kind den Hund niemals bei der Nahrungsaufnahme stört, oder ihm etwas wegnimmt.
  9. Der Hund hat keine Hände wie wir Menschen, er benutz seine Zähne zum Festhalten. Vermeiden Sie Zerrspiele zwischen Kind und Hund.
  10. Üben Sie mit ihrem Kind, nicht wegzulaufen, wenn ein Hund angerannt kommt. Das ist eine schwere Aufgabe, vor allem wenn ihr Kind Angst hat. In der Übungssituation kann man sich vorstellen, dass man ein Baumstamm ist, der stark im Boden verwurzelt ist und sich nicht bewegt. Wichtig dabei ist, den ankommenden Hund nicht anzugucken und die Hände seitlich am Körper zu halten. In der Regel verliert der Hund ganz schnell das Interesse, schnuppert und geht weiter. Läuft man weg, kann das das Jagdverhalten des Hundes wecken.

 

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